ICH BIN SO WILD NACH DEINEM ERDBEERMUND

Do. 02.07 | 19:00 Uhr

Amour fou, großes Begehren und handfeste schmutzige Gedanken – auch das gibt es in der Musik. Und sogar manchmal expliziter als erwartet. Eben jenes zutiefst menschliche Verlangen, das der Dichter des Mittelalters, Francois Villon, in seinem titelgebenden Gedicht „Der Erdbeermund“ beschreibt, hat auch J. Dowland, Mozart, Schubert, Weill oder J. Heggies zu großartigen Liedern inspiriert. Die Mezzosopranistin Ulrike Mayer und der Pianist Alessandro Praticó gestalten mit jenen zweideutigen und auch eindeutigen Liedern einen Abend zwischen Blümchen und Sex. Schauspieler Ferdinand Lehmann flankiert ihn mit literarischen „Wildheiten“ oder wie es Francois Villon sagen würde: „Komm her, ich weiß ein schönes Spiel, im dunklen Tal, im Muschelgrund… Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund!“

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