theatre du pain

Gespräche und Gesang am Zaun

Sa. 18.07 | 20:30 Uhr

dadaert seit 1984. Sang mit den Toten Hosen, Rio Reiser und Herbert Grönemeyer „Alles Lüge“ auf dem WAA-Festival in Burglangenfeld vor 100.000 Menschen.

Wurde zum intellektuellen Höhepunkt in der FAZ und probte für seine Auftritte nicht. Verschlankte in den 1990ern von Sechs zu Drei, spielte landauf landab. Ließ sich die Presse überschlagen, machte Menschen glücklich und süchtig, öffnete neue Blicke, ließ wie niemand sonst Normales schräg und Schräges normal sein. Befreite mit seinen Liedern und Szenen Tausende aus dem Elend der schamhaften Sinnhaftigkeit und der Banalität der ewigen Zirkelschlüsse.

Bekam Preise (Prix Pantheon u.a.), wurde vom Fernsehen vergrabscht und gebannt. Fuhr mit den Supremes auf der MS Europa 2 mit und erhielt Auftrittsverbot wegen Reichenbeleidigung. Wurde auf die großen Bühnen gejubelt, blieb den kleinen Bühnen treu. Nahm Musik auf und machte Filme, und schuf, weil es nie in eine Schublade passte, einfach seine eigene. Spielt in der eigenen Liga. Da geht es zum Brüllen komisch zu, sentimental, tiefenpsychologisch, banal, wütend und schön. Es hat seine Kunst der Kontraste zur Meisterschaft gebracht, spielt nicht mehr so oft aber immer noch wahnwitzig intensiv und hinterlässt ein glückliches Publikum, das oft nicht wusste, dass es solchen Humor wirklich gibt.

(…) Vielleicht war das theatre du pain noch nie so gut! taz

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