König Lear

Shakespeare im Park

Do. 02.07 | 18:30 Uhr

Als der alternde König Lear sein Reich unter seinen drei Töchtern aufteilen will, um fortan den Rest seines Lebens als Gast ohne Regierungsverantwortung den bei ihnen zu verbringen, stellt er sie auf eine Probe, welche ihn wohl am meisten liebt. Ausgerechnet seine Lieblingstochter Cordelia verweigert sich, während ihre Schwestern den Vater mit Schmeicheleien überschütten. Enttäuscht und wütend enterbt er Cordelia und vermacht sein Land seinen beiden älteren Töchtern. Doch schon bald muss er erkennen, dass diese ihren Vater loswerden möchten. Seine eitle Verblendung setzt eine Kettenreaktion in Gang, die im totalen Niedergang und im Wahnsinn endet.

Ging es um einen Liebeswettstreit? Um ein Geschachere? Liebe als Pfand gegen – Sicherheit? Als Lear fragt „was sagst Du, jüngste Tochter?“, da antwortet sie - nichts. Nichts kommt als Echo aus dem Vater zurück. Nichts. Von da an zerbricht die Selbstgewissheit und –sicherheit des Vaters und des Königs. Sein Selbstkonstrukt „König“ zerbröselt, löst sich auf in Nichts. Null. Seine ganze Welt wird Nichts.

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